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Jupp Posipal

 

Posipal wurde 1943 als Sechzehnjähriger alleine aus Siebenbürgen zur Arbeit in einer Rüstungsfabrik nach Hannover umgesiedelt. Erst zur WM-Reise 1954 stellte sich heraus, dass er keinen deutschen Pass besaß. Seine Mutter war Ungarin und sein Vater Donauschwabe. Am 20. Juni 1927 wurde er im rumänischen Lugoj geboren. Er kam 1949 über Linden 07 und Arminia Hannover zum Hamburger Sportverein. Mit dem HSV wurde er sieben Mal Norddeutscher Meister und gehörte 1957 der Hamburger Vizemeisterelf an. Er beendete 1958 seine Laufbahn als Fußballspieler. Posipal absolvierte zwischen 1951 und 1956 insgesamt 32 Spiele mit der Nationalmannschaft. 1953 durfte er aus Anlass des 90. Jubiläums des Englischen Fußballverbands mit einer Weltauswahl gegen das Gastgeberland spielen. Dafür erhielt er 1.000 Pfund (damals ungefährt 6.000 Euro). Eine ordentliche Summe, wenn man bedenkt, dass er zu diesem Zeitpunkt beim HSV monatlich 160 Euro verdiente. Ab 1955 war Josef Posipal für ein süddeutsches Möbelunternehmen tätig, dessen Generalvertreter er dann für Norddeutschland wurde. Er heiratete 1951 seine Frau Gisela und übergab 1992 die Geschäfte an seinen Sohn Peer. Jupp Posipal verstarb am 21. Februar 1997 an Herzversagen.

Hall of Fame des deutschen Fussballs

 

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